Füllungen
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Vorbemerkungen:
Die Bildung eines Randspalts wird dadurch vermieden, dass während des Aushärtens Druck auf die Füllung ausgeübt wird. Beim Polymerisieren verketten sich einzelne Moleküle (Monomere) zu langen Molekülen (Polymeren). Dadurch kommt ein Volumensschwund zustande, der den Randspalt verursacht. (Unser Komposite hat volumenmäßig einen Füllergehalt von 65%. Diese Füller polymerisieren nicht, verringern beim Aushärten also ihr Volumen nicht. Hinzu kommt bei DentaTex noch das Gewebeband. So verbleibt bei DentaTex maximal ein Anteil von 30%, der beim Polymerisieren schrumpft.)
Mit einem elastischen Drücker, der auf den Lichtausgang der Lichthärtepistole (des Lichthärtegeräts) gesteckt wird, drückt man vor und während des Aushärtens auf das noch plastische Füllungsmaterial. So wird das Füllmaterial an die Kavitätenwand gedrückt, auch wenn bereits vor dem Aushärten ein Randspalt vorhanden sein sollte. Es kann zweckmäßig sein, zu Beginn der Härtung kurz ohne Druck zu arbeiten, damit die Oberfläche anhärtet und nicht mehr verformt wird.
DentaTex ist besonders auch für Füllungen im Kaubereich geeignet. Selbst ganze Kauflächen, bei denen normalerweise Kronen benötigt werden, lassen sich so rekonstruieren.
Verwenden Sie nur Lichthärtegeräte (Lichtpistolen), die die volle Lichtstärke liefern.
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Allgemeine Tips zum Umgang mit DentaTex
Schlitzen Sie die Lichtschutzfolie an einer Seite in Längsrichtung auf, so daß Sie DentaTex mit der Antihaftfolie bequem herausnehmen und nach Abschneiden wieder hineinlegen können. Zum Abschneiden dient eine handelsübliche Haushaltsschere.
Zum Falten des Bandes wird zunächst nur eine der Schutzfolien abgezogen, und zwar 180° zum Band, damit der Composite am Gewebeband haften bleibt und nicht an der Schutzfolie. Das Band so falten, daß die Schutzfolie außen liegt. So kann man durch Überstreifen alle Lufteinschlüsse gut herausdrücken.
Werden zwei Schichten aneinander geschichtet, die Schichten völlig durchhärten, weil sonst die Schichten nicht genügend aneinander haften und sich bei der Weiterverarbeitung wieder lösen könnten.
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Schritt für Schritt:
- Kavität in gewohnter Weise päparieren.
- Falls erforderlich, Matrize anlegen.
- In bekannter Weise ätzen und bonden. (Während des eigentlichen Füllens ist es zweckmäßig, einen Kofferdamm zu verwenden.)
- Vom Dentatexband die erforderliche Länge abschneiden. Der Abstand zwischen den Markierungsstrichen auf dem Etikett beträgt etwa 5 mm. Wenn die Kavität tiefer als 4 mm ist, sollte man die Schichttechnik anwenden. Auch schräg von der Seite des Zahnes aushärten.
- Das vorimprägnierte Gewebeband falten oder zu zum Käuel zusammendrücken.
- Den geeigneten Drücker auf den Lichtauslaß der Lichtpistole stecken.
- Das Füllungsmaterial in bekannter Weise in die Kavität drücken. Man kann über die Füllung die durchsichtige Deckfolie der Verpackung legen und mit dem Druckinstrument oder mit dem Finger die Füllung fest in die Kavität drücken. Der Kunststoff kann so nicht am Finger bzw. am Instrument haften. Dann den Patienten zubeißen lassen, damit die Kaufläche die richtige Kontur bekommt. Die Deckfolie muß auch die Nachbarzähne bedecken, damit überall der richtige Abstand zum Antagonisten hergestellt wird.
- Zweckmäßiger Weise die Oberfläche ohne Druck leicht anhärten. Dann den elastischen Drücker auf die Oberfläche drücken, damit die Füllung auf jeden auf jeden Fall an die Kavitätenwand gedrückt wird. (Die Füllung ist unter der Oberfläche noch plastisch. Sollte schon vor dem Aushärten ein Randspalt vorhanden sein, was der Fall sein kann, wird die Füllung durch den Druck auf das noch plastische Material auf jeden Fall ohne Randspalt au die Kavitätenwand gedrückt.)
- Licht einschalten und den Druck kotinuierlich erhöhen. ( Sollte der Kunststoff während des Aushärtens schrumpfen, wird durch den noch plastischen Teil noch nachgefüllt.
- Den Drücker von der Lichtpistole entfernen, da er das Licht dämpft; dann ohne Druck nachhärten.
- Die Füllung in bekannter Weise beschleifen und polieren.
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